Gewalt - (k)ein Thema
Egal ob Schlägereien auf dem Schulhof, Vandalismus, Ausländerfeindlichkeit, Mutproben oder Erpressung... Gewalt ist Thema in der Schule.
Zusammen mit dem Theaterpädagogen Dirk Bayer bietet der Deutsche Kinderschutzbund Forchheim ein Gewaltpräventionsprogramm für Grundschulen in Stadt und Landkreis Forchheim an.
Das interaktive Theaterstück greift die verschiedenen Aspekte von Gewalt im schulischen Kontext auf und schafft neue Möglichkeiten des Handelns. Es öffnet den Raum für eine weitergehende Beschäftigung mit dem Thema und schafft eine gute Basis für den Austausch zwischen Lehrern und Schülern.
Gemeinsam mit den Schülern werden im Stück die folgenden Gewaltaspekte szenisch diskutiert:
Erpressung und Gewalt gegen Schwächere
Bei Bedarf nehmen wir auch aktuelle Situationen Ihrer Schule in das Stück auf. Die Schüler sollen Alternativen und Lösungen zu Gewalthandlungen finden. Dadurch, dass die Schüler in den Prozess der Lösungsfindung aktiv einbezogen sind, ist der Lernerfolg tiefer und dauerhafter als beim „bloßen Zusehen". Das Stück wird in gewohnter Umgebung der Schüler im Klassenzimmer vor zwei Klassen gespielt. Als Kulisse dienen Schultafel und Pult.
Präventionskonzept Grundschule (Beispiel)
1. Jahrgangstufe:
2. Jahrgangstufe:
3. Jahrgangsstufe:
4. Jahrgangsstufe:
Aufführungen finden immer vor zwei Klassen statt. Workshops vor je einer Klasse. Die Angebote bauen methodisch aufeinander auf, können aber nach Absprache auch in anderer Reihenfolge stattfinden. Für jede Jahrgangsstufe wäre außerdem ein Elternabend sinnvoll. Außerdem sollte noch eine Lehrerfortbildung angeboten werden, damit die Lehrkräfte mit den Methoden im Unterricht weiterarbeiten können. Die Kosten richten sich hier nach Umfang der Fortbildung. Auch regelmäßige Supervision der beteiligte Lehrkräfte sollte im Projekt integriert sein (z.B. alle vier Wochen zwei Stunden).
Nachbereitungsworkshops
Zu allen theaterpädagogischen Produktionen
werden Nachbereitungsworkshops angeboten. Hier werden die jeweiligen Themen vertieft behandelt.
Ziele der Workshops sind u.a.:
Mit Methoden aus dem „Theater der Unterdrückten", Bilder- und Statutentheater, Wahrnehmungs- und Sensibilisierungsübungen, dem Physical Art Theatre, Pantomime und Körpertheater, Improvisationstheater und szenischem Rollenspiel wird den SchülerInnen die Möglichkeit gegeben, sich intensiv mit sich selbst und der Thematik auseinanderzusetzen.
Die SchülerInnen erfahren sich selbst und ihre Umwelt neu, es werden neue Denk- und Handlungsweisen angestoßen, entwickelt und im Spiel erprobt.